STEGLITZER FC STERN 1900 e.V.
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Dienstag, 07. September 2010
1. Altliga(11er): Stern 1900 - Teutonia Spandau
Geschrieben von Holger Buchem   
Dienstag, 09. März 2010

06.03.2010  SFC Stern 1900 - Teutonia Spandau 4:1 (2:1)

Überraschender Sieg gegen bisher ungeschlagene Spandauer

Taktische Marschrichtung über 90 Minuten eingehalten

Stern: Peisert - Dähnick - Engelmann, Pfeifer - Brinkmeier, Sliwa (78. Skambracks), Gowitzke, Turhan, Buchem (88. Reinelt) - Gienapp (73. Förster), Hummel (65. Bongard)

Tore: 0:1 (5.), 1:1 Hummel (20.), 2:1 Turhan (28.), 3:1 Buchem (82.), Gowitzke (88.)

Mit einer taktisch klugen Einstellung durch Trainer Martin Pfeifer und zwei "Neulingen" (Jerome Peisert und Heiko Engelmann) wurde die bisher ungeschlagene Mannschaft von Teutonia Spandau am Samstag niedergerungen.

Nach fünf Minuten lagen die Sterner allerdings, wie schon oft in dieser Saison, mit 0:1 zurück. Jerome Peisert unterlief eine Ecke und der älteste Spieler auf dem Platz war für die Teutonen mit dem Kopf zur Stelle. Spandau hatte zwar optisch mehr vom Spiel, die 11er waren allerdings mit den schnellen Spitzen Turhan, Gienapp und Hummel immer wieder bei Kontern gefährlich. Nach 15 Minuten eine weitere Schrecksekunde, als Dähnick nach Anspiel von Peisert ein Fehler unterlief, der dann vom entschlossen rausstürzenden Peisert sehr gut vereitelt wurde. Dann waren die Sterner wieder dran: Pfeifer schlug eine lange Flanke auf den zweiten Pfosten, die Hummel, wie im Hinspiel, mit einem Kopfball ins Tor beförderte. Einge Minuten später wieder Freude bei den Sternern: Sliwa brachte eine Ecke optimal rein und der flinke und agile Turhan verwandelte ebenfalls per Kopf. Spandau mühte sich, kam aber nicht zu zwingenden Toraktionen. Mit 2:1 ging es auch in die Pause.

In der zweiten Halbzeit legte Teutonia nochmal einen Zahn zu, brachte zudem einen dritten Stürmer. Torchancen erspielte sich Teutonia aber trotzdem kaum, weil die 11er sehr kompakt spielten. Hier war vor allem Brinkmeier der Turm in der Schlacht, zweikampfstark und mit großer Übersicht ausgestattet. Eine der wenigen Chancen für Teutonia: Nach einem unberechtigten Freistoß in Strafraumnähe schoß einer der besseren Spandauer den Ball ins lange Eck und auch ins Tor. Aber, warum auch immer, der Schiedsrichter entschied auf Freistoß für Stern. Danach haderten beide Mannschaften mit dem Schiedsrichter, der auf beiden Seiten mit seltsamen Entscheidungen aufwartete.

Mit fortschreitender Zeit fiel es Teutonia Spandau immer schwerer den Weg zurück in die eigene Hälfte zu finden, so dass Stern mit Kontern gefährlicher wurde. Aber erst ca. 8 Minuten vor Schluß gab es das erlösende 3:1 für Stern. Gowitzke erhielt den Ball auf der rechten Seite, bereitete mit Übersicht und einem schönen Seitenwechsel mustergültig vor, so dass Buchem nur noch alleine auf den Torwart zulaufen musste. Den Ball schob er dann flach am Torwart vorbei ins Tor.

Damit noch nicht genug: Nach einer schönen Kombination über die linke Seite gab es nach einer präzisen Flanke noch ein weiteres sehenswertes Kopfballtor von Gowitzke, der in der 88. Minute zum 4:1 einköpfte.

Drei Kopfballtore hat es in dieser Saison für Stern noch nicht gegeben. Die letzte Torchance des Spieles hatte der gerade eingewechselte Reinelt, der sogar noch das fünfte Tor hätte erzielen können, was aber des Guten zuviel gewesen wäre.

Fazit: Eine sehr gute kämpferische Einstellung und eine optimale Umsetzung der taktischen Vorgabe sorgt für positives Denken für die kommenden Spiele.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 21. August 2010 )
 
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