STEGLITZER FC STERN 1900 e.V.
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Dienstag, 07. September 2010
C1: Stern 1900 - Nordberliner SC
Geschrieben von Jens Freikowski   
Montag, 08. März 2010
06.03.2010 Stern 1900 - Nordberliner SC  0:9 (0:4)

Kramm – Beichel (36. Hu. Chahrour), Vukadin, Scholz, Tappert – Ja. Schulze – Ju. Schulze (15. Ha. Chahrour), Grgic, Bartl (30. Matic) – Deniz (36. Kutun), Florentino Blanco


Tore: 0:1 (7.); 0:2 (14.) Abseitsverdächtig; 0:3 (19.) Elfmeter (angebliches Foul von Sebastian Scholz); 0:4 (28.); 0:5 (43.); 0:6 (52.); 0:7 (58.); 0:8 (69.), 0:9 (70.)


Gelbe Karte: 55. Ivan Grgic (Foul)


Obwohl unsere Hinrunde noch nicht beendet ist, startete das Punktspieljahr 2010 mit einem Rückspiel und endete gegen den Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten mit einem Debakel.

Unsere Mannschaft spielte sehr gut und kämpfte mit Herz und Leidenschaft, doch gegen die Nordberliner, die wie von einem anderen Stern technischen Fußball vom Feinsten boten, konnten wir nur bewundernd Beifall zollen und die Niederlage einfach abhaken.

Leider stimmt aber an diesem vorstehenden Satz nicht das Geringste. Die Gäste ließen ihre Fähigkeiten nur selten aufblitzen, sondern kauften uns ganz simpel mit ihrer Taktik „Erst der Gegner, dann der Ball“ den Schneid ab. Hinzu kam, dass wir uns nicht im Geringsten an unsere Vorgaben hielten und mit wenigen Ausnahmen Einsatz und Laufbereitschaft vermissen ließen. Bei sieben Toren schauten wir zu, agierten ängstlich oder bereiteten den Treffer selber vor. Hinzu kam noch ein Abseitsverdächtiges und ein Strafstoß nach einer klaren Schwalbe des Nordberliner Mittelfeldspielers. Bei der verdienten Niederlage boten wir eine indiskutable Vorstellung und zeigten einen Rückfall in längst vergangen geglaubte Zeiten. Hinzu kam, dass das körperliche Spiel des Berliner Hallen-Vizemeisters dafür sorgte, dass zwei Spieler noch in der ersten Halbzeit verletzt ausgetauscht werden mussten und ein dritter nicht mehr nach der Pause weitermachen konnte. Vielleicht hätte der Schiedsrichter den Mut haben sollen, in ersten Abschnitt die Rote Karte zu zeigen, nachdem Yoshua Florentino Blanco durchbrach und vom letzten Mann zu Fall gebracht wurde. Da es nicht mal Gelb gab, forcierte der Gegner sein „professionelles“ Spiel. Wir waren da einfach zu lieb.

Wie dem auch sei, wir müssen schnell wieder zu alten Tugenden finden, damit in den schweren englischen Wochen einige Punkte auf unser Konto kommen und uns die gute Ausgangslage nicht durch die Finger rinnt. Gelegenheit zur Rehabilitation gibt es bereits am Mittwoch im Pokal.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 24. August 2010 )
 
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